Aliasing
Unerwünschte visuelle Wirkung (manchmal als Artefakt bezeichnet) in computererzeugten Abbildungen, verursacht durch unzulängliche Sampling Methoden. Der bekannteste Effekt ist die gezackte Kante entlang diagonaler oder gebogener Objektgrenzen.
Anschlusswert
Er ist die maximale elektrische Leistungsaufnahme eines Gerätes oder einer Geräteeinheit; wird in Watt, VAkW oder kVA angegeben.
ANSI-Lumen
American National Standards Institute = Standard zur Messung der Helligkeit von Projektoren. Zunächst werden die Projektoren mit Hilfe von Testbildern in Bezug auf Kontrast und Helligkeit genormt. Bei einer Projektion auf eine Leinwand mit 102 cm Diagonale wird in neun Feldern die Helligkeit gemessen. Der ermittelte Durchschnittswert wird als der ANSI-Lumen Wert dieses Projektors bezeichnet.
Aspect Ratio
Verhältnis von Breite zu Höhe. PAL/NTSC TV 4:3, PAL Plus, HDTV: 16:9, VGA, SVGA, XGA; 4:3 SXGA: 5:4
Audiomischer
Ein Mischpult erlaubt das Mischen und Überblenden mehrerer Audiosignale sowie die Lautstärkenregulierung.
Audiovisuelle Medien
Kommunikationsmittel, die mit Bild- und Toninformationen arbeiten.
Auflösung
Angabe über die Anzahl der Pixel (Punkte) in einem Bild: horizontale Punkte (Breite) x vertikalen Punkte (Höhe). Bei TV Bildern spricht man oft von Linien (Höhe). Tipp: DLP und LCD Projektoren und Monitore liefern die besten Bilder, wenn die Auflösung der Grafikkarte der natürlichen Auflösung der Matrix entspricht. In der Regel werden bessere Ergebnisse erzielt, wenn die Grafikkarte auf die Projektorenauflösung eingestellt wird, als wenn die Auflösung durch die Elektronik des Projektors konvertiert wird.
Ausgangsleistung
Bezeichnet in Watt die maximale Leistung eines Verstärkers.
Ausgangswiderstand
Ohmscher Widerstand einer Spannungsquelle, zum Beispiel des Lautsprecherausgangs am Verstärker.
Auto-Focus
Automatische Entfernungseinstellung über Infrarot-Strahl-Messung oder Bildschärfe-Messung.
Auto-Sizing
Automatische Anpassung unterschiedlicher Eingangssignale an die Bildschirmauflösung bzw. Matrix des Projektors.
AV-Eingang/Ausgang
Anschluss am Videorecorder oder Fernseher, um Ton-(Audio) und Bildsignal (Video) direkt zu übertragen.
Balanced Audio
Englischer Begriff für symmetrisches Audio. Darunter wird eine Verbindung mit drei Kontakte (XLR) (+), (-) und Erdung für einen Audiokanal verstanden. Durch die getrennte Übertragung der negativen und positiven Signalbestandteile heben sich elektromagnetische Störungen auf.
Betacam
Professionelles Videomagnetbandformat, entwickelt von Sony, das auf 1/2 Zoll breitem Band aufzeichnet und Mitte der 80er Jahre erstmalig die Komponententechnik in der magnetischen Aufzeichnung einführte.
Betrachtungsort
Bei der Darstellung von Videosignalen sollte der kürzeste Betrachtungsabstand das 1,5 fache der Bildbreite nicht unterschreiten und der maximale Betrachtungsabstand das 6-fache der Bildbreite nicht überschreiben. Da bei der Projektion von Computersignalen die Größe der Zeichen sehr variiert, spricht man hier vom optimalen Betrachtungsabstand bei einer Entfernung von 150 x Zeichenhöhe. Die Projektionsfläche sollte dabei so platziert werden, dass kein Betrachter weiter als 40 ° außerhalb der optischen Achse steht.
Bildbrumm
Elektrisches Störsignal; bei der Bildwiedergabe als horizontale Streifen, die das Bild vertikal durchlaufen.
Bildformat
Verhältnis von Bildbreite zu Bildhöhe. Bei Computerbildern i.R. 4:3 (:5 für die Diagonale), Videosignale werden in den Formaten 4:3 und 16:9 (PAL plus) dargestellt. Dias gibt es in den Formaten 3:2, 2:3 und 1:1. Tageslichtprojektoren erlauben die Darstellung von DIN A4 Seiten im Hoch- und Querformat. Somit sollte deren Projektionsfläche das Seitenverhältnis 1:1 haben.
Bildwandleuchtdichte
Die Bildwandleuchtdichte des Projektionslichts sollte mindestens 5x so groß sein wie die des Raumlichts (DIN19045).
Bildwechselfrequenz
Wird auch Vertikalfrequenz genannt. Sie gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde aufgebaut werden.
BNC
Bayonnet Neil Concelman erfand diesen Stecker, der hauptsächlich bei professionellen Installationen im Video- und Computerbereich verwendet wird. Vorteile sind das einfache und schnelle Aufkrimpen der Stecker, die Sicherheit durch den Drehverschluss, die hohe Signalqualität und seine lange Haltbarkeit.
Candela
Ein Candela entspricht einem Lux und gibt die Lichtstärke einer Kerze vor absolut schwarzem Hintergrund wieder.
Chinch Stecker
Wird bei der Übertragung unsymmetrischer Signale verwendet, wie z.B. Audio-Line-Signalen und Video-FBAS-Signalen bei Konsumergeräten.
Composite (CVBS)
Englische Bezeichnung für FBAS (Farbbildaustastsynchronsignal). Bei der Übertragung eines Videosignals als Compositesignal wird nur ein Kabel mit 75 Ohm benötigt.
Cubes
Stapelbare Rückprojektionseinheiten, die mit Hilfe eines Splitrechners die Darstellung eines vollformatigen Bildes auf mehreren Cubes (4, 9, 16, 25) oder auch mehrerer unterschiedlicher Bilder ermöglichen. Ein Cube besteht aus einer Rückprojektionsscheibe, einem Projektor, manchmal einem Spiegel und dem Gehäuse.
Dämpfung
Im Kabel nimmt die Intensität des eingespeisten Signals über die Kabellänge kontinuierlich ab. Als Dämpfung wird das logarithmische Verhältnis von Sende zu Empfangssignal definiert. Die Einheit ist Dezibel (dB).
DIN-Stecker
Runde Stecker in unterschiedlichen Größen mit 3-8 Pins, mit denen gleichzeitig mehrere Signale übertragen werden können. Der vierpolige Mini-DIN-Stecker (Hosiden) dient zur Übertragung des S-Video-Signals.
DLA
Die reflektive Digital Light Amplifier Technologie ermöglicht die Darstellung von Bildern mit hoher Auflösung und großer Helligkeit. Die Bilderzeugung erfolgt über ein direkt adressiertes reflektives Liquidcrystalmodul. Die natürliche Auflösung des Chips beträgt 1365x1024 Punkte.
DLP/DMD
Digital Light Prozessing/Digital Micro Mirror Device. Die in einer Matrix angeordneten winzigen Spiegel werden digital angesteuert und zum Kippen gebracht, dadurch wird das Bild erzeugt. Projektoren, die mit dieser Technologie von Texas Instrument arbeiten, werden als DLP-Projektoren bezeichnet.
Dolby Surround
Bezeichnung für ein technisches System, das für einen realistischeren Ton bei Kino- oder Videofilmen sorgt. Beim Dolby Surround werden die Stereokanäle matrixcodiert und somit über die Surround-Lautsprecher um den Zuschauer herum verteilt, so dass dieser der Illusion erliegt, er befinde sich mitten im Filmgeschehen.
Dolby Digital
Auch AC-3 genannt: digitales Surround-System der Dolby-Laboratories. Atmosphärisch dichte räumliche Klangwiedergabe durch digitale Übertragung über fünf separate Kanäle, sowie einen gesonderten Tieftonkanal zur Verbesserung von Effekten und tiefen Frequenzen.
Dolby Pro Logic
Das klassische, analoge Surround-System. Es arbeitet mit nur vier Kanälen: vorne links, vorne rechts, hinten links und hinten rechts. Dabei sind die Toninformationen des Centers und hinteren Lautsprecher im Stereo-Signal verschlüsselt, so dass ProLogic über alle normalen Zweikanalsysteme genutzt werden kann, wie CD, Videokassette und Fernsehen. Die Verschlüsselung bedingt allerdings klangliche Kompromisse: Vor allem der rückwärtige Kanal ist in Frequenzumfang und Dynamik beschränkt - im Gegensatz zu den digitalen 5.1-Systemen.
DSP
Abkürzung für Digital Signal Processing. Digitale Signalverarbeitung.
DV
Digitaler Videostandard, basierend auf der Magnetbandtechnologie der DV-Kassette. Die Datenrate beträgt immer 25 Mbit/s, die Kompressionsrate ca. 8:1. Auf einer Kassette mit 60 Minuten können 44 GB gespeichert werden.
DVD - Digital Versatile Disc
Digitales optisches Speichermedium mit 12 cm Durchmesser. Die Besonderheit der DVD ist ihre hohe Speicherkapazität von bis zu 17 GB. In der Maximalversion werden die Daten in zwei Schichten auf jeder Seite gespeichert. Auf eine einfach beschriebene Seite passen 4,7 GB.
Encoder
Ein Gerät, das zu speichernde oder zu übertragende Daten so konvertiert, dass eine Speicherung bzw. Übertragung erst möglich bzw. wirtschaftlich wird. Standardisierte Verfahren gibt es für die digitale Speicherung von Videosignalen (JPEG, MPEG1, MPEG2) oder deren Übertragung im Rahmen von Videokonferenzen (H.261/H.263).
Equalizer
Modul zur Anhebung oder Abschwächung einzelner Frequenzen. Grafischer Entzerrer, ein Gerät, in dem verschiedene Tonfrequenzbereiche einzeln oder zusammen angehoben oder abgesenkt werden können.
Farbtemperatur
Aus der „Farbe“ des Lichtes, dem spektralen Verlauf der Helligkeitskurve einer Lichtquelle abgeleitete „Temperatur“, ist ein Maß für den überwiegenden Farbanteil des Lichtes; je höher der Blauanteil eines „weißen“ Lichtes, desto größer die Farbtemperatur; Maßeinheit ist „Kelvin“. (3200° K entspricht einer Glühlampe, 6500° K entspricht Tageslicht)
Farbtiefe
Jedem Pixel wird eine gewisse Speichergröße zugeordnet. Dabei entsprechen 8 Bit 256 Farbwerten, 16 Bit 65536 Farbwerten und 24 Bit 16,8 Millionen Farbwerten.
Feedback
Tritt in einem geschlossenen Raum bei Verwendung einer Beschallungsanlage, bestehend aus Mikrofon, Verstärkung und Lautsprecher auf, wenn das von den Lautsprechern wiedergegebene Audio von Mikrofonen wieder aufgenommen wird. Das unangenehme Pfeifen, resultiert aus dem Überschlagen des Verstärkers und kann nur durch Unterbrechen der Schleife (TIP: Verminderung der Lautstärke) beendet werden.
Flachbildschirm
Bildschirme die auf digitaler TFT- oder Plasma-Technologie basieren. Im Bereich der Arbeitsplatzbildschirme wird nahezu ausschließlich mit TFT-Bildschirmen gearbeitet. Gängige Größen sind 15, 17, 18, 20 Zoll. Plasma-Bildschirme haben eine Bildschirmdiagonale von 37“ bis 61“ und werden hauptsächlich in den Bereichen Info- und Entertainment verwendet.
Flicker
Flimmern, Flackern - unerwünschter Effekt im Videobild, wenn dieses aus zwei nicht zueinander passenden Halbbildern zu einem Standbild kombiniert wurde. Dies kann durch Bewegung von Objekten in den einzelnen Halbbildern entstehen, bei der Filmüberspielung durch falsche Halbbildzuordnung oder bei horizontal dünnen Linien.
Flimmern
Bildhelligkeitsschwankungen mit relativ hoher Frequenz. Wenn das Bild auf dem Bildschirm nicht schnell genug wiederholt wird, entsteht beim Abdunkeln und Aufhellen der Bildschirmanzeige ein Flimmereffekt. Als flimmerfreie Bildwiederholfrequenz gilt eine Wiederholfrequenz, bei der die meisten Menschen das schnelle Abdunkeln und Aufhellen der Bildschirmanzeige nicht mehr wahrnehmen. Eine flimmerfreie Anzeige ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen bei einem 14“-Bildschirm erst bei Bildwiederholfrequenzen von 73 Hz oder höher möglich.
Frame
Ein einzelnes, vollständiges Bild in einer Video- oder Filmaufnahme. Ein Video Frame besteht aus zwei ineinander verschränkten Halbbildern von entweder 525 (NTSC) oder 625 (PAL/SECANM) Zeilen mit 30 oder 25 Frames pro Sekunde.
Freeze
Möglichkeit, das Bild mit Hilfe eines Bildspeichers einzufrieren.
Frequenz
Anzahl der Ereignisse während einer bestimmten Zeiteinheit bzw. Schwingungen pro Sekunde. Die Maßeinheit ist Hertz.
Gain
Die Stärke des Elektronenstrahls für rot, grün bzw. blau im Verhältnis zu den jeweils anderen Strahlen. Diese Farbkontrollfunktion dient der Feinabstimmung bei der Justage von Weiß- und Graupegeln.
Helligkeit
Die Helligkeit eines projizierten Bildes hängt nicht nur von der Lichtstärke des Projektors, sondern vor allem von der Umfeldhelligkeit ab. Hier gilt als Faustregel: Die Leuchtdichte des Projektionslichtes sollte mindestens 5 x so groß sein wie die des Raumlichts. (DIN 19045) Tipp: Kontrollierbares Licht (Sonnenschutz, Verdunklung und Dimmer) verbessern die Bildqualität entscheidend.
Hertz
Maßeinheit für die Frequenz, mit der die Schwingungen pro Sekunde angegeben werden.
HF-Anschluss
Antenneneingang beim Fernsehern und Videorecordern für den Empfang des hochfrequenten Sendesignals.
Holographische Scheiben
Holographische Scheiben bestehen aus einem Film zwischen zwei hochwertigen Glasscheiben. die optischen Eigenschaften dieses Films erfordern die Schrägprojektion in einem ganz bestimmten Winkel von hinten auf die Projektionsscheibe. Besonders interessant ist die hohe Leuchtkraft auch bei hellem Umgebungslicht, die Transparenz der Scheibe, wenn kein Signal projiziert wird und die Tatsache, dass der Projektor nicht im Blickwinkel ist.
Horizontalfrequenz
Sie gibt an, wie viele Linien pro Sekunde geschrieben werden, z.B. 600x75 Hz =45 kHz (Kilohertz). Tipp: Bei Überschreitung der Horizontalfrequenz synchronisiert der Projektor nicht mehr. Eine Reduzierung der Bildwechselfrequenz löst häufig das Problem, ohne dass die Auflösung leidet.
Interlace
(non-interlace) Beim Interlace, oder auch Zeilensprungverfahren, werden abwechselnd die geraden und ungeraden Linien geschrieben. Dieses Verfahren ist Grundlage aller heutigen Videostandards. Für Computerbilder ist es durch das unruhigere Bild (Halbbildflackern) in der Regel nicht geeignet.
Interferenz
Störfrequenz (Schwebung), die bei der Überlagerung zweier benachbarter Schwingungen entsteht.
JOG/Shuttle
Der Jog/Shuttle ist eine drehbare Scheibe am Videorecorder oder der Fernbedienung, mit deren Hilfe das Umspulen des eingelegten Bandes genau gesteuert werden kann. Durch das Drehen des Jog/Shuttle kann beispielsweise vom schnellen Bildsuchlauf bis in Zeitlupe und Einzelbildmodus heruntergefahren werden.
Keystone
Diese Elektronische Trapezentzerrung bei der Projektion ermöglicht Schrägprojektionen ohne Trapez, führt aber zu Qualitätsverlusten, da das aktive Bild reduziert wird.
Klirrfaktor
Maß für die nichtlinearen Verzerrungen bei der Übertragung von Signalen.
Koaxialkabel
Spezialkabel für hochfrequente Signale, das aus einem zentrisch angeordneten Mittelleiter, umgeben von einem rohrförmigen Abschirmgeflecht, besteht; gewährleistet eine von Außeneinflüssen störungsfreie Übertragung (z.B. Antennen- oder Videokabel).
Kontrast
Verhältnis zwischen Weiß und Schwarz. Besonders wichtig bei der Wiedergabe von Videos. LCD-Projektoren können aus technischen Gründen kein echtes Schwarz darstellen.
Konvergenz
Deckung der drei Farbraster in Bildaufnahme- und Bildwiedergabesystemen.
Kreuzschiene
Gerät, welches das Schalten mehreren Quellen auf mehrere Ausgänge ermöglicht. Kreuzschienen gibt es für unterschiedliche Signalarten: Audio (symmetrisch-unsymmetrisch), Video (FBAS, Y/C, RGB, YUV, SDI) und Computer (RGBHV, RGBS, RGB).
LCD
Liquid Crystal Device, Flüssigkristall-Anzeige, die verbreitetste digitale Technologie zur Bilderzeugung für Projektoren und Flachbildschirme.
LED
Light Emitting Diode, Lichtquelle, die wenig Strom verbraucht und eine sehr hohe Lebensdauer hat. Verwendet man LEDs mit den Farben rot, grün, blau so kann auch Video dargestellt werden. Solche Bildwände werden aufgrund ihrer hohen Helligkeit vor allem im Außenbereich und in Stadien eingesetzt.
Lense Shift
Veränderung der Bildlage durch motorische oder manuelle Bewegung des Projektorobjektivs.
Leuchtdichte
Die Leuchtdichte des Projektionslichts sollte mindestens 5 x so groß sein wie die des Raumlichts. Siehe Helligkeit.
Linetreiber
Linetreiber werden am Ende des Signalweges platziert und sind so genannte Aufholverstärker, wobei das durch den langen Kabelweg geschwächte Signal wieder auf seinen ursprünglichen Pegel verstärkt wird, dabei hängt die optimale Verstärkung vom tatsächlichen Signalverlust ab.
Lux
In Lux wird die Beleuchtungsstärke von Projektoren gemessen. Ein Lux gibt an, wie viel Licht auf eine Fläche von 1 qm auftritt. Mit zunehmendem Betrachtungsabstand und größer werdender Projektionsfläche nimmt die Beleuchtungsstärke im Quadrat ab.
Lumen
In Lumen wird der Nutzlichtsstrom von Projektoren gemessen. Dieser ist das Maß für die gesamte Lichtmenge, die der Projektor über das Objektiv an die Leinwand abgibt. Die Messung wird nach DIN 19045 oder ANSI durchgeführt.
Luma/Luminanz
Das Luminanzsignal repräsentiert die Helligkeit in einem Bild, es kann jeden Wert zwischen schwarz und weiß darstellen.
Memory-Effekt
Vorgang bei Nickel-Cadmium-Akkumulatoren; bei mehrfacher Teilentladung kann in der Folge auch nur ein Teil der Kapazität des Akkus genutzt werden.
Mediensteuerung
Geräte zur Steuerung von Medientechnik sowie von Raum- und Lichtfunktionen. Mediensteuerungen führen die Vielzahl der auszuführenden Funktionen in wenige, einfache und intuitiv auszuführende Befehle zusammen. Touch Panels mit grafischen Oberflächen ermöglichen außerdem eine visuelle Menüführung.
MIDI
Abkürzung für Musical Instruments Digital Interface. Serielle Schnittstelle für den Austausch digitalisierter Musikdaten zwischen Computern und elektronischen Musikinstrumenten.
MJPEG
Motion Joint Photographic Experts Group. Unter MJPEG wird das schnelle Abspielen mehrerer JPEG-Bilder als Bewegtbildsequenz verstanden. Die Qualität hängt von der gewählten Auflösung bzw. Farbtiefe ab. Für Videoqualität werden mindestens ca. 1,5 Mbyte/s benötigt. Ein bildgenauer Schnitt ist möglich.
Monochrom
schwarz/weiß Signal
MPEG
Moving Pictures Experts Group. MPEG ist ein offener Standard zur Komprimierung von Bewegtbildern und Audiosequenzen. Dabei wird nicht jedes Einzelbild komprimiert, sondern es existiert eine Bewegungserkennung, die eine Komprimierung mehrerer Bilder gemeinsam erlaubt. Dies ermöglicht eine höhere Kompressionsrate aber keine Positionierung auf einzelne Bilder mit Ausnahme der I-Frames.
MPEG2
Moving Pictures Experts Group. Weiterentwicklung von MPEG. MPEG2 unterstützt auch höhere Auflösungen bis zu HDTV, eine Anwendung ist die DVD-Technik. Historisch stand bei diesem offenen und flexiblen Standard die digitale Übertragung von Video und Audio über Satellit, Kabel und terrestrische Kanäle im Vordergrund.
MPEG4
Moving Pictures Experts Group. MPEG4 erlaubt eine noch bessere Komprimierung als MPEG2. Es beinhaltet auch weitere Inhalte als Video- und Audioströme wie Animationen und andere von Computern generierte Objekte.
NTSC
engl. Abk. National Television System Committee. Fernsehnorm in den USA und Japan.
Netzbrumm
Brummstörung von 50 oder 100 Hz, die sich im Audio- oder Videosignal als Brummton bzw. wandernde Helligkeitsbalken bemerkbar macht.
OSD
Abkürzung für On-Screen-Display. Ein On-Screen-Display blendet ein Steuermenü in das laufende Bild des angeschlossenen Fernsehers oder Monitors ein. Per Menü kann man dann die Einstellung für Lautstärke, Kontrast, Helligkeit verändern oder auch Timer-Aufnahmen programmieren.
PAL
Phase Alternation Line ist ein in Deutschland entwickeltes System zur Übertragung von Farbfernsehen mit 625 Zeilen und 50 Halbbildern pro Sekunde und einem Seitenverhältnis von 4:3.
PAL Plus
Ist ein in Deutschland entwickeltes System zur Übertragung von Farbfernsehen im 16:9 Format.
Parallele Schnittstelle
Im Gegensatz zur seriellen Schnittstelle überträgt die parallele alle 7 oder 8 Bit gleichzeitig, das heißt, es werden alleine für die Daten gleichzeitig 8 Leitungen zusätzlich zu den sonstigen Steuerleitungen benötigt.
PAP
Picture and Picture. Gleichzeitige Darstellung von zwei Bildsignalen nebeneinander. Sinnvoll bei 16:9 Bildschirmen, da die Bildformatverzerrung hier nicht so extrem ist.
Pixel
Ist die Bezeichnung für das kleinste Bildelement eines Bildschirms.
Plasmabildschirm
Das Plasmapanel besteht aus einer Matrix von Bildpunkten in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Als Leuchtstoff verwendet man Phosphor, der durch eine Gasentladung (Neon und Xenon) angeregt und zum Leuchten gebracht wird. Die Abstufung der Helligkeit bzw. der Farbintensität erfolgt über die Dauer des Impulses.
Plug-and-Play
Eigenschaft, die es ermöglichen soll, Hardwareerweiterungen ohne manuelles Initialisieren oder Konfigurieren direkt zu verwenden.
Progressive scan
Progressive Abtastung bzw. Bildaufzeichnung: Abtastung bzw. Darstellung der einzelnen Vollbilder Zeile für Zeile, d.h. ohne Zeilensprungverfahren. Um Flimmerfreiheit zu erreichen, ist gegenüber dem Zeilensprungverfahren die doppelte Signalbandbreite erforderlich.
RGB
Rot Grün Blau, die drei Grundfarben unserer Fernsehsysteme, alle anderen Farben werden durch eine Kombination (additive Farbmischung) dieser drei Grundfarben dargestellt.
RS232
Standard, der die digitale Kommunikation zwischen zwei Geräten über DB-9 oder DB-25 Steckverbindungen beschreibt. RS232 ist ein serieller Steuerungsstandard, der die Spannungsübertragung beinhaltet. Die Verbindungslängen sind begrenzt (ca. 20m). Standardsteuerungsschnittstelle für professionelle Mediensteuerungen.
RS422
Dieser Standard wird vor allem bei längeren Übertragungsstrecken verwendet. Serieller Steuerungsstandard mit Stromschleifen, der die digitale Kommunikation zwischen zwei Geräten über DB-9 oder DB-25 Steckverbindungen beschreibt.
Rückkopplung
Rückkopplung tritt in einem geschlossenen Raum bei Verwendung einer Beschallungsanlage, bestehend aus Mikrofon, Verstärkung und Lautsprecher auf, wenn das von den Lautsprechern wiedergegebene Audio von den Mikrofonen wieder aufgenommen wird.
Rückprojektionsscreens
Scheiben oder Leinwände, bei denen das Projektionsmedium auf der Rückseite des Bildes platziert ist. Wir unterscheiden homogene Projektionsflächen mit geringen optischen Eigenschaften, wie Lichtbündelung und Verteilung sowie Projektionsscheiben mit Fresnel-, Lenticular- oder holographischen Strukturen. Die Fresnellinse sorgt für eine gleichmäßige Lichtverteilung über die gesamte Bildfläche und gleicht somit Schwächen der Projektoren aus. Die Lenticularstruktur mit ihren feinen, horizontalen Linien bricht das Fremdlicht
Rückprojektionssysteme
Rückprojektionssysteme bestehen aus einer Rückprojektionsscheibe, einem Spiegel und einem Projektor.
Sampling
Verfahren mit dem sich analoge Signale in eine Reihe digitaler Signale umwandeln lassen. Je feiner das Sampling ausgeführt wird, je höher also die Samplingrate ist, desto genauer wird das Original beim Sampling erfasst und desto feinere Details werden abgetastet und digital reproduziert.
Saturation
(Farb-)Sättigung
Scaler
Unter Scaling versteht man die Wandlung der Bildmatrix, ohne dass der Bildinhalt geändert wird. Die digitalen matrixorientierten Projektoren und Monitore unterscheiden sich in der natürlichen Auflösung oft vom Bildsignal. Den nötigen Prozess der Bildanpassung, z.B. Wandlung eines PAL Signals auf eine 1024x768 Pixelmatrix nennt man Scaling.
Scart
Ist ein europaeinheitlicher, 21-poliger Flachstecker der alle bild- und Tonanschlüsse von Videorecordern und Fernsehern im Konsumerbereich verbindet, auch Euro-AV genannt. Tipp: Nicht bei allen Scart-Kabeln sind alle Pins belegt.
SDI
Serial Digital Interface. Seriell-digitales Interface, entwickelt von Sony, für 8 & 10 Bit-Daten. Es können Video-, Audio- und Timecode-Daten übertragen werden.
Splitrechner
Eine Art Computer, der ein Video- oder Computersignal in mehrere Teilbilder aufteilt, so dass bei Verwendung von mehreren Cubes, 4, 9, 16, 25... wieder ein Gesamtbild entsteht. Zusätzlich ist es meist möglich über eine Windowingtechnik mehrere Bilder gleichzeitig darzustellen.
SVGA
Super Video Graphics Array, analoger Grafikstandard für PCs mit einer Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten.
SXGA
Super Extended Graphics Array, analoger Grafikstandard für PCs mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten.
Symmetrisches Audio
Darunter wird eine Verbindung mit drei Kontakten, (+), (-), Erdung für einen Audiokanal verstanden. Durch die getrennte Übertragung der negativen und positiven Signalbestandteile heben sich elektromagnetische Störungen auf. Tipp: Diese Art der Signalübertragung ist unempfindlicher gegenüber elektromagnetischen Einflüssen und bei längeren Strecken unbedingt erforderlich.
Synchronisation
Unter Synchronisation versteht man die Informationen, die einem Display sagen, wann eine Zeile beginnt und endet. In der Fachsprache spricht man von horizontaler und vertikaler Synchronisation. Auch die Verknüpfung von Bild- und Tonsignalen wird als Synchronisation bezeichnet. Tipp: Fehlen Synchronisationssignale bzw. sind sie nicht kompatibel, so gibt es kein Bild. Interfaces schaffen Abhilfe.
TBC
Time Base Corrector. Ein TBC gleicht Zeitfehler aus. Diese Zeitfehler äußern sich in zitternden Bild- und Objektkanten. Professionelle Videogeräte haben in der Regel integrierte TBCs.
Time Code
Digitaler oder binärer Code, um jedem Bild eines Videofilms eine eindeutige Adresse zu geben.
TFT
Thin Film Technologie, auch als LCD-Technik bekannt.
Touchscreen oder Touchpanel
Der berührungsempfindliche Bildschirm ermöglicht die Eingabe von Befehlen an den Computer direkt durch Berühren der jeweiligen Symbole auf der Bildschirmoberfläche.
Underscan
Verkleinerung des Bildes in der Art, dass alle vier Seiten des Bildes sichtbar sind. Fernsehbilder werden normalerweise im Overscan Modus dargestellt. Bei Computerbildern werden dagegen die kompletten Bildschirminhalte gezeigt.
Unbalanced
Englische Bezeichnung für unsymmetrisch. Signal bestehend aus Plus und Erdung, sehr empfindlich gegen externe Störungen.
USB
Universal Serial Bus. Plug&Play Technologie zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Computer in Bustechnologie.
Unsymmetrisch
Signal bestehend aus Plus und Endung, sehr empfindlich gegen externe Störungen.
UXGA
Ultra Extended Graphics Array, analoger Grafikstandard für PCs mit einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten.
Verteilverstärker
Ein Gerät, das ein Video-, Computer- und/oder Audiosignal an zwei oder mehrere Aufnahme- oder Wiedergabegeräte verteilt. Das eingehende Signal wird verstärkt, um zu erwartende Signalverluste zu kompensieren. Wichtig ist, dass die einzelnen Ausgänge abgeschlossen (gebuffert) sind.
Vertikalfrequenz
Wird auch Bildwiederholfrequenz genannt. Sie gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde aufgebaut werden. Eine zu hohe Bildwechselfrequenz kann bei Projektoren zu Synchronisationsproblemen führen. Tipp: Bei Windows 95/98 in „Einstellungen“, „Systemsteuerung“, „Anzeige“, „Einstellungen“ kann die Vertikalfrequenz i.d.R. verändert werden.
VGA
Video Graphics Array, analoges Grafikkartensignal (RGB) für PCs mit einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten und 60 Hz oder 70 Hz Bildwechselfrequenz.
Videoscaler
Unter Scaling versteht man die Wandlung der Bildmatrix, ohne dass der Bildinhalt geändert wird. Die digitalen matrixorientierten Projektoren und Monitore unterscheiden sich in der natürlichen Auflösung oft vom Bildsignal. Den nötigen Prozess der Bildanpassung, eines Videosignals in Grafikkartensignal, z.B. 1024 x 768 Matrix nennt man Videoscaling.
Videosignale/-standards
Es gibt PAL, NTSC und SECAM sowie eine Vielzahl daraus modifizierter Fernsehsysteme. Diese unterscheiden sich in der Zeilenzahl, der Bildwechselfrequenz und dem Farbträger und sind nicht miteinander kompatibel. In den einzelnen Fernsehstandards gibt es unterschiedliche Aufzeichnungsformate wie VHS, 8mm, S-Video und Hi-8, Betacam SP und neuerdings digitale Videosysteme wie DV, DVCam, DVC Pro 25, DVC Pro 50, Digital Betacam und D9. Diese Systeme unterscheiden sich in der Art der Signalaufzeichnung und dem Kassettenformat, lassen sich aber über kompatible Schnittstellen kopieren oder präsentieren.
VTR
Abkürzung für Video Tape Recorder, Video-Bandaufzeichnungsgerät, Video-Bandmaschine, Videorecorder.
Waveform-Monitor
Oszilloskop zur Beobachtung der Pegelwerte eines Videosignals.
Weißabgleich
Anpassen einer Videokamera an die Farbtemperatur des Aufnahmelichtes. Er ist die korrekte Einstellung eines Camcorders auf die Farbtemperatur der Beleuchtung. Diese Einstellung kann von modernen Kameras automatisch durchgeführt werden und sorgt dafür, dass ein weißes Objekt eben auf eine neutrale Grundfarbe und nicht mit einem Farbstrich dargestellt wird. Gleiches gilt dann automatisch für alle anderen Farben. Beim Weißabgleich werden in der Kamera die drei Farbsignale für Rot, Grün und Blau genau aufeinander abgestimmt. Beim Weißabgleich orientiert man sich an einer weißen Fläche auf einem weißen Blatt Papier.
Wellenwiderstand
Der Wellenwiderstand ist als Eingangsimpedanz einer homogenen Leitung mit unendlicher Länge definiert. Die Einheit ist Ohm. Der Wellenwiderstand ist konstruktiv durch die Abmessungen von Innenleiter, Dielektrikum und Abschirmung vorgegeben. Bildschirmsignale werden i.d.R. mit 75 Ohm Kabeln übertragen. Tipp: Sorgsam mit Kabeln umgehen, denn Abweichungen des Wellenwiderstands führen zu Reflektionen und das bedeutet Schatten im Bild.
XLR-Verbinder
Stecker oder Buchse zur Verbindung symmetrischer Audiosignale, wird auch Cannon Stecker genannt.
XGA
Extended Graphics Array, Grafikstandard für PCs mit einer Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten und einer Bildwechselfrequenz von i.d.R. 70 Hz oder höher.
Y/C Signal
Getrenntes Helligkeits- und Farbsignal, siehe S-VHS. Y bezeichnet das Helligkeits-/Luminanzsignal, C das Farb-/Chrominanzsignal.
YUV
Analoges Komponentensignal, bestehend aus Helligkeits- (Y) und im Pegel reduzierten Farbinformationen, dabei handelt es sich um Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y).
Zeilensprungverfahren
Verfahren, bei dem das Bild in zwei Halbbildern geschrieben wird. Üblich bei allen analogen Fernsehstandards.
Zoll
Alte, nicht metrische Maßeinheit entspricht einem Inch = 2,54 cm. Gebräuchlich für die Größenangabe bei Bildschirmen. Tipp: Bei Röhrenfernsehern bezeichnet die Angabe von z.B. 29 Zoll, die Bildröhrendiagonale und nicht das sichtbare Bild, dies ist 1-2 Zoll kleiner. Bei Flachbildschirmen, Leinwänden und Rückprojektionsscheiben wird mit der Maßangabe die Größe des sichtbaren Bildes angegeben.
Zoom
Bezeichnung für die Fähigkeit eines Kamera- oder Projektorobjektives, die Bildgröße in einem gewissen Bereich zu verändern ohne den Standort zu wechseln. Zooms können im Weitwinkelbereich oder auch im Telebereich arbeiten.